Archiv für das 'Richard C. Schneider'-tag

Jerusalem – “Stadt der Völker”

Richard C. Schneider besucht dieses mal in seinem Videoblog aus Israel und Palästina die in Jerusalem ansässige israelische Friedensorganisation “ir armim”. Was erst als ein Interview über die Lage in Jerusalem beginnt, endet in einer interessanten Diskussion über den Friedensprozess.  Jerusalem – “Stadt der Völker”

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Tagesschau ändert Status von Gilo von Siedlung zum Stadtteil

In seinem Videoblog bezeichnet der aus dem ARD-Studio in Tel Aviv berichtende Richard C. Schneider die Siedlung Gilo als “Stadtteil Jerusalems”.1 Das verwundert. Gilo ist eine Siedlung, die erst 1973 auf annektierten palästinensischen Land hinter der Grünen Linie gegründet wurde. Die UN, die USA und die EU haben den Status von Gilo als Stadtteil Jerusalems nicht nur nie anerkannt und jeden weiteren Ausbau dieser Siedlung kritisiert.2 Vielmehr war Gilo ein heftiger Streitpunkt während des Versuchs der US-Administration im Frühjahr die Friedensgespräche wieder anzukurbeln. Israel erklärte inmitten dieser Anstrengen, man werde die Siedlung weiter ausbauen.3 Gilo ist eine Siedlung, genau wie die anderen 100 illegalen Siedlungen im Westjordanland. Und der Ort gehört im Grunde nicht zu Jerusalem, sondern die umliegenden Dörfer und das Land, auf dem Gilo erbaut ist, gehört historisch schon immer zur Umgebung von Betlehem. Und so etwas soll ein Schneider als Korrespondent der ARD in Israel nicht wissen?

Die typischen Eigenschaften einer Siedlung: Hügellage über palästinensischen Dörfern

  1. http://www.tagesschau.de/ausland/videoblogschneider150.html []
  2. http://www.haaretz.com/news/un-official-gilo-expansion-threatens-middle-east-peace-1.3499 oder http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-10982961 []
  3. http://www.nytimes.com/2009/11/18/world/middleeast/18mideast.html?_r=2&ref=global-home []

Marx über Dr. Clemens Heni

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Wer Birthright, die Propagandamaschine, um junge Diasporajuden an Israel zu binden, noch nicht kennt, der sollte diesen lustigen Artikel von Rose Surnow lesen. Schade nur, dass unsere Freunde mit den feuchten Träumen vom BAK Shalom da nicht mit dürfen. “I gave a Handjob at Jew Camp”Vice UK, 10. Mai 2012

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Haaretz berichtet über die morgige Demonstration in Berlin: “Israelis, Iranians meet in Berlin to protest war speak, Iran sanctions”Haaretz,  4. Mai 2012

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Der palästinensische Präsident Abbas will Netanjahu zurück an den Verhandlungstisch holen, um die Friedensgespräche wieder aufzunehmen und fordert einen Stopp des Siedlungsbaus. Israel antwortet mit der Legalisierung von drei illegalen Außenposten: “Israel responds to Palestinian call to restart talks by legalizing three West Bank settlement outposts”Mondoweiss, 26. April 2012.

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Derber Rückschlag für “Branding Israel”: 60 Minutes, das erfolgreichste Nachrichtenmagazin in der USA, berichtet über palästinensische Christen. Michael Oren, israelischer Botschater, protestierte noch vor Ausstrahlung…und demontierte sich selbst: “’60 Minutes’ profiles Palestinian Christians, Michael Oren falls on his face”Mondoweiss, 22. April 2012

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Und noch ein exzellenter Beitrag zum Thema Günter Grass. Moshe Zuckermann über den inflationären Gebrauch der Anklage des Antisemitismus: “Wer Antisemit ist, bestimme ich!”taz, 10. April 2012

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