Posts Tagged ‘Noam Chomsky’

Was auch noch gesagt werden muss

Montag, April 9th, 2012

Während der Mainstream über Grass herfällt, viele jedoch vor Grass kapitulieren, versuchen sich andere in einer ideologiekritischen Analyse. Dabei richtet vor allem Moshe Zuckermann das Auge auf den Hauptgrund des Konflikts zwischen Israel und dem Iran sowie auf die Banalisierung des Holocausts durch die israelische Botschaft, Graumann und Co. Noam Chomsky, Rolf Verleger, Moshe Zuckermann und andere über Gedichte, Grass und das Freidrehen der Medien: „Was auch noch gesagt werden muss“Hintergrund, 6. April 2012

„Planet Chomsky“ – Die Harvard-Debatte gegen Dershowitz

Donnerstag, März 29th, 2012

Schon im Jahre 2005 debattierten Noam Chomsky und Alan Dershowitz in Harvard über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, die Zweistaatenlösung und einen möglichen Frieden. Die Debatte hat bis heute kaum etwas an Aktualität verloren und der Zuschauer mag schon fast glauben, dass sie erst gestern stattfand und nicht vor sieben Jahren, so aktuell sind noch immer die Argumente und so sehr hat sich verwirklicht, was Chomsky schon damals prognostizierte.

Nur ein Argument hört man dort noch nicht, denn es kam erst 2008 unter Olmert das erste mal zur Sprache: die palästinensische Seite, also die verhandelnde PLO, müsse Israel als explizit jüdischen Staat anerkennen und nicht nur lediglich seine Existenz. Und dies schon als Vorbedingung zu Verhandlungen überhaupt. Aus gutem Grund verweigert sich die PLO eines solchen Zugeständnisses schon im Voraus. Heute wird von der sog. „pro“-israelischen Seite diese Weigerung als Grund vorgeschoben, warum Israel keinen Frieden erreichen könne, während die Siedlungen fleißig ausgebaut und die palästinensischen Ballungszentren mit Mauern umgeben werden. Die Verhältnisse auf den Kopf gestellt. Wie Dershowitz die Verhältnisse schon damals auf den Kopf stellt und dafür die Quittung von Chomsky bekommt, kann man sich sehr schön anhand dieser (zugegeben langen, aber interessanten) Debatte aufzeigen.

 

Peace, Propaganda and the Promised Land (2003)

Dienstag, Mai 18th, 2010

Peace, Propaganda & the Promised Land provides a striking comparison of U.S. and international media coverage of the crisis in the Middle East, zeroing in on how structural distortions in U.S. coverage have reinforced false perceptions of the Israeli-Palestinian conflict. This pivotal documentary exposes how the foreign policy interests of American political elites–oil, and a need to have a secure military base in the region, among others–work in combination with Israeli public relations strategies to exercise a powerful influence over how news from the region is reported.

Through the voices of scholars, media critics, peace activists, religious figures, and Middle East experts, Peace, Propaganda & the Promised Land carefully analyzes and explains how–through the use of language, framing and context–the Israeli occupation of the West Bank and Gaza remains hidden in the news media, and Israeli colonization of the occupied terrorities appears to be a defensive move rather than an offensive one. The documentary also explores the ways that U.S. journalists, for reasons ranging from intimidation to a lack of thorough investigation, have become complicit in carrying out Israel’s PR campaign. At its core, the documentary raises questions about the ethics and role of journalism, and the relationship between media and politics.

Interviewees include Seth Ackerman, Mjr. Stav Adivi, Rabbi Arik Ascherman, Hanan Ashrawi, Noam Chomsky, Robert Fisk, Neve Gordon, Toufic Haddad, Sam Husseini, Hussein Ibish, Robert Jensen, Rabbi Michael Lerner, Karen Pfeifer, Alisa Solomon, and Gila Svirsky. (Quelle: offizielle Homepage)

Noam Chomsky darf nicht in die Besetzten Gebiete einreisen

Sonntag, Mai 16th, 2010

Noam Chomsky wurde – wie vor ihm schon Norman G. Finkelstein oder der verstorbene Edward Said – die Einreise in die von Israel okkupierten palästinensischen Gebiete verweigert. Amira Hass , Haaretz.com, 16.5.2010