Posts Tagged ‘Henryk M. Broder’

Jungle World: Man muss Broder dankbar sein!

Sonntag, August 7th, 2011

Floris Biskamp schreibt in der Junge World über legitime Judentumkritik … äh…Islamkritik und Ressentiment und stellt ganz unschuldig fest, man müsse :

[…] Broder für vieles, was er schreibt, und dafür, wie er es schreibt, dankbar sein (sic!) […], auch wenn er reale Probleme im Islam benennt und verklärende Islambilder zu Recht kritisiert, weckt er bisweilen doch auch irrationale Ängste. […] Aus seinen Texten spricht sowohl emanzipatorische Kritik (sic!) als auch ein gewisses Ressentiment.

Und für was genau soll man dem Rassisten, Nationalisten und Sexisten Henryk M. Broder jetzt dankbar sein? Da bitte ich doch mal um Aufklärung (haha).

 

 

Henryk M. Broder in London

Mittwoch, Februar 16th, 2011

„Wenn islamische Kinder Gebetsräume in Schulen bekommen, dann können wir den Hindus ja auch den wunderschönen Brauch der Witwenverbrennung erlauben.“ (Henryk M. Broder, Rassist)

Das wird teuer, lieber Thilo Sarrazin

Montag, Februar 7th, 2011

Was habe ich gelacht. Jimmy Carter, Ex-Präsident und Autor des Buches „Palästina – Frieden und nicht Apartheid“ ist in den Staaten von mehreren Personen wegen Verbreitung unwahrer Tatsachen angeklagt worden. Die Käufer seien hinter das Licht geführt worden, indem ihnen suggeriert wurde, das Buch enthalte historisch wahre Tatsachen. Ein Hoch auf das Verbraucher­schutzgesetz! Ganze fünf Millionen Dollar soll Carter hier an die Getäuschten locker machen. Israel National News zitiert die Kläger:

While former U.S. President Jimmy Carter has a perfect right to his anti-Israel opinions – and certainly has the right to publish a book full of those opinions – he does not have the right to fob off a work of fiction as fact.

Ich habe Carters Buch nicht gelesen. Und ein großes Interesse, Carter vor diesen Vorwürfen irgendwie in Schutz zu nehmen, sollte man auch nicht haben. Es kann ja durchaus sein, dass Carter bestimmte Tatsachen verdreht hat oder sich einfach ausdachte. Oder er benutzte Quellen, die falsche Tatsachen verbreiteten. Einige der aufgeführten Vorwürfe (z.B.: Missinter­pretation von UN-Resolutionen; die Bezeichnung der Waffenstillstandslinie von 1949 als internationale Grenze) lassen mich dann doch eher schmunzeln. Im Interesse der Israel-Apologeten ist diese Klage dann aber auch wieder nicht: Für manche Leute wie Dershowitz könnte das dann auch ein Eigentor und ziemlich teuer werden, wenn manch einer beginnen würde, seine „Fakten“ auseinander zu nehmen. Die Idee ist insgesamt aber großartig. Darüber nachzudenken, lohnt sich allemal, auch in anderen Ländern. Damit könnte man einen Thilo Sarrazin ziemlich ruinieren und die ganze Kohle, die er über sein Buch in seine Tasche gesteckt hat, wieder rausziehen. Und auch dem Broder sollte der Arsch dann auf Grundeis gehen, wenn man so etwas hier durchsetzen könnte. Hach, das wäre ja so schön…

Broder interviewt Sarrazin

Mittwoch, Dezember 8th, 2010

Da treffen sich Sarrazin und Broder. Der eine erfindet das Juden-Gen neu, für den anderen sind Juden, die nach Dialog und Frieden in Israel und Palästina rufen, fast so große Antisemiten, wie diejenigen, die sie verfolgen und verfolgten.

Und die taz ganz vorne dabei. Wenn dieser Artikel dieser beiden antimuslimischen Rassisten Ironie sein soll, dann finde ich die Pointe nicht. Aber Pluralsimus in der taz, das muss ja sein, was? Damit auch der grüne „Islamkritiker“ sich hier noch aufgehoben fühlt.

Broder: „Wir geben Euch Gaza zurück“

Dienstag, November 9th, 2010

Echt „provokativ“: Ein Jude und ein Araber zusammen auf Deutschlandtour.1 Neben schlechten Ausländer- und Judenwitzen macht Broder, der es im gelobten Land dann doch nicht allzu lange aushielt, einen auf Israeli: Er hängt sich die blau-weiße Fahne mit dem Davidstern an seinen Fahrersitz und bietet seinem Beifahrer für dessen Hilfe, als Stele verkleidet am Holocaustmahnmal herumzustehen, den Sinai (da kommt Broder etwas zu spät) und dann Gaza an:

Broder: „Das ist nicht verhandelbar?“

Abdel-Samad: „Nein!“

Broder: „Und wenn wir euch den Sinai zurückgeben? Den habt ihr ja schon.“

Abdel-Samad: „Den haben wir schon…aus eigener Kraft.“

Broder: „Auch ganz Taba?“

Abdel-Samad: „Taba haben wir auch zurück. Samt Hotel!“

Broder: „Okay. Wir geben euch Gaza zurück!“

Abdel-Samad: „Das brauchen wir nicht, das ist so kaputt.“2

(mehr …)

  1. http://entweder-broder.de/ []
  2. Minute 11.50: http://www.youtube.com/watch?v=wbO9QlQeW5Y&feature=related []

Broders moderner Antisemitismus

Freitag, November 5th, 2010

Es nähert sich der 9. November und somit die Rede Alfred Gossers 1 in der Paulskirche in Frankfurt a.M. Den Disput um den Gedenktag nimmt Henryk M. Broder einmal mehr zum Anlass, gegen Grosser zu hetzen:

„Als Jude ist er [Grosser] über jeden Verdacht erhaben, antisemitische Ressentiments zu bedienen. Wenn er beispielsweise sagt, „dass gerade Israels Politik den Antisemitismus fördert“, dann übt er nur „Israelkritik“, auch wenn es sich um die moderne Variante des Klassikers handelt, am Antisemitismus seien die Juden schuld.“2

(mehr …)

  1. Vgl. auch: „Gedenken an Reichspogromnacht ohne Zentralrat?“ – http://schmok.blogsport.eu/2010/11/01/gedenken-an-reichspogromnacht-ohne-den-zentralrat/ []
  2. Henryk M. Broder auf Spiegel Online: „Wenn Grosser die Anti-Israel-Keule schwingt“ – 3. November 2010, http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,726836,00.html []

Henryk M. Broder zum Islam konvertiert?

Montag, Juli 19th, 2010

Henryk M. Broder, der araberhassende Giftzwerg der Nation, soll sein Judentum an den Nagel gehängt haben und zum Islam konvertiert sein. Das sagt zumindest die deutschsprachige iranische Nachrichtenagentur Irib. Diese Zionismushasser haben ja sogar noch manchmal Humor. Ich zumindest fand die Vorstellung sehr amüsant.

Henryk M. Broder, Sie sind mir aber ein Witzbold!

Dienstag, Mai 11th, 2010

Lieber Henryk M. Broder, ein Wort zur „Nahost-Debatte„.

Sie haben ja schon lange keine Schenkelklopfer mehr produziert, aber dies hier schießt ja nun wirklich mal wieder total den Vogel ab:

„Und so wie in Deutschland rund um die Armut eine Armutsindustrie entstanden ist, die davon lebt, dass sie die Armen versorgt, hat sich in Israel und in den palästinensischen Gebieten eine Friedensindustrie etabliert, die davon lebt, dass es keinen Frieden gibt. Auch die meisten israelischen Friedensinitiativen wie „Betselem“, „Breaking the Silence“ oder „Women in Black“ werden von europäischen oder amerikanischen Organisationen subventioniert, ohne deren Hilfe sie nicht einmal die Flugblätter drucken könnten, die sie in den Fußgängerzonen verteilen.

Alle diese Aktionen, Initiativen und Projekte sind nicht dazu da, dem Frieden den Weg zu ebnen, sondern den Status quo zu konservieren. Ihr einziger Zweck ist es, ein paar hundert oder auch tausend Aktivisten ein sicheres Aus- und Einkommen zu garantieren. Es sind Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die sich für erledigt erklären müssten, wenn sie ihr erklärtes Ziel jemals erreichen würden. Sie streben dem Horizont zu, wissend, dass sie ihn nie erreichen werden.“ (Spiegel Online, 11.05.2010)

Ah, so. Verstehe. Alle machen da nur ihren Reibach, der Konflikt in den Besetzten Gebieten ist also eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, ja? Man konserviert den Konflikt, damit man seinen Job nicht verliert. Und die israelischen Gruppierungen werden nur von außen finanziert, ahhhh ja. Haha, da fällt mir ein: da geht es diesen kleinen Menschenrechtsgrüppchen fast genauso, wie Israel, was? Schon witzig. Aber Scherz beiseite. Das mit den 500.000 Siedlern und den Checkpoints, den Anexionen und anderen Dingern müssen sie mir aber noch einmal erklären. Die wurden auch von den NGOs dort hingelockt? Moment, ich mache die Kette: Ihrer Logik nach bezahlen also Europäer und Amerikaner (Juden oder Antisemiten…, oder beides?) diese Menschenrechtsgrüpplein und eigentlich ja auch die NGOs. Die NGOs konservieren dann den Status quo. Und gleichzeitig schaffen die NGOs und/oder die israelischen Menschenrechtsgruppen es dann die israelische Regierung dazu zu bringen Siedlungen zu bauen und mehr und mehr Siedler in die Besetzten Gebiete zu transferieren. Das heizt dann den Konflikt noch weiter an und die NGOs haben dann noch mehr zu tun. Perfekt! Nie wieder arbeitslos! Was will man mehr? Und selbst der Siedlungsbau ist ja dann ferngesteuert durch unbekannte Amerikaner und Europäer. Das ist schon eine echt derbe Verschwörungstheorie, aber lustig ist sie dennoch. Siedler ferngesteuert durch Antisemiten in Europa, die den israelischen Staat durch seine eigenen Leute in Gefahr bringen wollen. Wow. Oder kann es sein, dass da überhaupt keiner hinter steckt, wenn der souveräne Staat Israel seit Oslo seine Bevölkerung im Westjordanland verdreifacht hat? Sie sind echt ein Scherzkeks! Haha.