Archiv für das 'Haaretz'-tag

Haaretz über die Demonstration in Berlin am 5.5.

Haaretz berichtet über die morgige Demonstration in Berlin: “Israelis, Iranians meet in Berlin to protest war speak, Iran sanctions”Haaretz,  4. Mai 2012

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Mehrheit der amerikanischen Juden und Muslime für unabhängiges Palästina

“A substantial majority of Muslim Americans and Jewish Americans support a future in which an independent Palestinian state would coexist alongside Israel.” Haaretz, 2. August 2011

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Die Dissidenten – Die Geschichte der Haaretz

David Remnick erzählt die Geschichte und betrachtet die mögliche Zukunft der linken Tageszeitung Haaretz und ihrer Mitarbeiter: von Gideon Levy über Amira Hass bis Zeev Sternhell. “The Dissenters – Haaretz prides itself on being the conscience of Israel. Does it have a future?” The New Yorker, 28. Februar 2011

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Südafrikanische Verhältnisse?

Zvi Bar’el über die stetige Veränderung der israelischen Gesellschaft: vom verdeckten, über die “Kultur” gerechtfertigten Rassismus, zur immer offener auftretenden Segregation der (israelischen) Araber. Keine Parallelen? “South Africa is already here”Haaretz, 31. Oktober 2010

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Amira Hass: Gaza oder Ostjerusalem

Eingeschlossen zu sein ist furchtbar, in Slums zu wohnen und Siedler fürchten zu müssen aber auch nicht viel besser. Amira Hass über das palästinensische Leben in Ostjerusalem. “Jerusalem or Gaza – where is it worse to be Palestinian?” – Haaretz, 13. September 2010

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Lexikon der irreführenden Begriffe im Nahostkonflikt

Amira Hass über die völlig irreführenden Begriffsbestimmungen in der israelischen (und internationalen) Presse: “Amira Hass / Lexicon of most misleading terms in Israeli-Palestinian conflict” – Haaretz, 31.05.2010

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Israel lockert die Blockade – aber nur auf englischer Sprache

Die Presse ist im Moment voll davon: Aufgrund internationalen Drucks will Israel angeblich die Blockade des Gazastreifens umfassend lockern. Es soll also mehr geschehen, als nur eine Überprüfung der Güter, die nach Gaza geliefert werden dürfen. Bei der Lockerung geht es vor allem auch um Waren- und Güterverkehr aus Gaza heraus. Ob dies nun eine Hinhaltetaktik darstellt oder ernst gemeint ist, das wird sich erst noch zeigen. Man erinnere sich: Ein beliebter und dabei nicht ganz ungerechtfertigter Vorwurf an die palästinensische Führung war stets, dass diese zwar auf Englisch gute Miene zum bösen Spiel machte, aber auf Arabisch ganz anders daher redete. Doppelzüngigkeit wurde dies auch gerne genannt. Was Arafat und Co. können, schaffen Netanjahu und Konsorten allerdings schon lange:

The Prime Minister’s Office issued a press release in English following the meeting, which was also sent to foreign diplomats, was substantially different than the Hebrew announcement – according to the English text, a decision was made to ease the blockade, but in the Hebrew text there was no mention of any such decision.

[...]

Two official statements came out of the Prime Minister’s Office in regard to the security cabinet meeting – one in Hebrew for the Israeli media and another in English for the foreign media and foreign diplomats. The English version said that “It was agreed to liberalize the system by which civilian goods enter Gaza [and] expand the inflow of materials for civilian projects that are under international supervision.” The Hebrew version addressed mainly remarks made by Netanyahu, but failed to mention any decision or agreement. (Haartez, 17.06.2010)

Man darf gespannt sein. (via Beijing International Peace Vigil)

Israels Mittelfinger an die Welt

Die Regierung Israels zeigt der Welt den Mittelfinger und setzt zum Blutbad auf den Schiffen der sog. “Solidaritätsflotte” eine eigene Untersuchungskommission bestehend aus greisen konservativen Richtern, einem ehemaligen General und zwei auswärtigen Freunden ohne Stimmrecht ein. Soldaten sollen dabei nicht angehört werden.  “The public has a right to know” – Haaretz , 13.6.2010.

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Amira Hass: Die Solidaritätsflotte hat Israel nicht nur geschadet

Amira Hass über den Fehler Israels bei der Blockade des Gazastreifens, der die Hamas stärkte anstatt zu schwächen und über das Ziel Israels Gaza und das Westjordanland dauerhaft voneinander zu trennen. “Not by cement alone“, Haaretz, 09.06.2010

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Abbas: “Die Zweite Intifada war einer unserer schlimmsten Fehler”

Der palästinensische Präsident in einem Interview mit einem ägyptischen Fernsehsender: Ein Frieden könne in weniger als einer Woche erreicht werden, wenn Israel nur “will”. Haaretz, 26.5.2010

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Noteworthy

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Moshe Zuckermann über das Umschlagen eines emanzipatorische Impulses in sein schieres Gegenteil: “Verquere Debatten – Wider den Zeitgeist. Über Juden, Deutsche, den Nahostkonflikt und Antisemitismus”junge welt, 10. Oktober 2012.

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Leute wie Samuel Salzborn oder die Meute von der Jungle World mögen Linke oder Kommunisten jüdischer Herkunft nur, wenn sie unter der Erde liegen. Ansonsten schweigen sie sich über diese aus oder beschimpfen sie auch des öfteren als Antisemiten.

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Eine gute Übersicht über die Sackgasse Zweistaatenlösung und UN-Anerkennung: “Die palästinensische Autonomiebehörde steckt in der Falle”taz, 28. September 2012.

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Tsafir Cohen rezensiert eines »der bedeutendsten Bücher über Israel/Palästina in dieser Generation« (New York Review of Books), herausgegeben von der israelischen Organisation “Breaking the Silence”: “Das Schweigen brechen”junge welt, 11. September 2011.

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Was machen und wie geht es palästinensischen Flüchtlingen in Syrien? Einen kurzen Überblick gibt Fabian Köhler: “Krieg in der Diaspora – Auch Syriens Palästinenser wollen kämpfen, aber nicht gegen Assad”Neues Deutschland, 15. August 2012.

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