Posts Tagged ‘Antideutsche’

„Wir haben mit der Bahamas nichts zu tun“

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Sobald man die persönlichen, publizistischen oder politischen Verbindung in der „antideutschen Szene“ aufgreift und den offenen Rassismus und Bellizismus kritisiert, wehrt sich die andere Seite, indem sie (unter anderem) behauptet, Positionen der Zeitschrift Bahamas und ihrer Redakteure (oder anderer ihr näher stehender oder gleichkommender Gruppen, Publikationen oder Einzelpersonen) hätten keine Bedeutung, denn diese wäre isoliert. Dass das genaue Gegenteil zutreffend ist, fasst ein Kommentar aus einer Diskussion bei rhizom kurz und knapp zusammen:

„Seit wievielen Jahren wird jetzt eigentlich behauptet, die Bahamas spiele politisch keine Rolle mehr? Die Zeitung, in der nach der Bahamas die mit Abstand meisten Bahamas-Redakteure regelmäßig schreiben, ist die Jungle World, die in fast jeder szenelinken WG, jedem Infoladen, jeder Buchhandlung herumliegt. Krug, Scheit, Dahlmann, Osten-Sacken, Grigat, Feuerherdt, Nachtmann, Lenhard, Maul, Gerber, Worm … – alle dürfen sie darin schreiben. Auszüge aus Mauls und Lenhards Büchern wurden darin vorveröffentlicht. Sieht so politische Irrelevanz aus? Die Bahamas allein wäre wirklich kaum ein Problem. Aber es ist schlichtweg gelogen, dass ihre Autoren keine publizistische Reichweite hätten.“

Der „Lanzmann-Skandal“ oder Die Geschichte eines gemeinschaftlichen Tabubruchs

Freitag, Dezember 16th, 2011

Auf Hintergrund erschien vor einigen Tagen eine Zusammenfassung der Geschehnisse um das Internationale Zentrum B5 in Hamburg und den Denunzianten, Rassisten/Antisemiten und in der Linken immer noch geduldeten Lars E. alias Lars Quadfasel, aufgrund dessen Lügen ein Antifaschist verurteilt wurde. Die KAH veröffentlichte nun ebenfalls einen Artikel, der das Geschehen in einigen Aspekten noch etwas genauer betrachtet und daher hier in voller Länge wiedergegeben werden soll. Auch wenn ich inhaltlich bei weitem nicht mit der KAH übereinstimme, so sind viele ihrer Punkte über die Hamburger (radikalen) Linke, die im Grunde nur stellvertretend für große Teile der Linken in Deutschland steht, absolut zutreffend.


„Die Konsequenzen begrüßen wir!“

Kommunistische Assoziation Hamburg, 15.12.2011

Der „Lanzmann-Skandal“ oder Die Geschichte eines gemeinschaftlichen Tabubruchs

In Hamburg ist ein Antifaschist verurteilt worden. „Antideutsche“ und Neue Rechte hatten ihn wegen gefährlicher Köperverletzung und Nötigung angezeigt. Die Vorwürfe waren erlogen, aber Staatsschutz und -anwaltschaft waren die Denunzianten herzlich willkommen. Statt den Vorgang zu skandalisieren, schweigt Hamburgs „radikale“ Linke. Sie lässt „Antideutsche“ und Neue Rechte gewähren. In einigen Bereichen findet sogar eine Annährung statt; immer mehr rechte Ideologie – Bellizismus, Rassismus, Wohlstandschauvinismus – sickert in ihre politische Kultur ein. (mehr …)

Epilog zum „Lanzmann-Skandal“

Sonntag, November 27th, 2011

Nicht nur mich hat vor zwei Jahren die undifferenzierte Reaktion vieler linker Gruppen und Personen überrascht, als einige Antiimperialisten versuchten, eine Aufführung des Filmes „Warum Israel?“ von Claude Lanzmann durch antideutscher Rassisten und Antisemiten in Hamburg zu verhindern. Von Spex bis Junge Linke, alle waren sich in ihrem Urteil einig. Jetzt hat das Amtsgericht Hamburg diese antideutsche Schmierkomödie etwas aufgeklärt und Anna-Lena Bach fasst sie noch einmal treffend zusammen: Ausufernde Hysterie – Epilog zum „Lanzmann-Skandal“Hintergrund, 22 November 2011