Archive for the ‘USA’ Category

Rancière über Finkelstein

Dienstag, Februar 28th, 2012

Die eigentliche Kontroverse bezüglich Finkelsteins „Holocaust-Industrie“? Zumindest überdenkbar: „Rancière über Finkelstein (aber eigentlich über die Oktoberrevolution)“Ofenschlot, 24. Februar 2012.

„Please don’t betray Israel“

Freitag, Februar 17th, 2012

Das gilt auch für den deutschsprachigen Raum/Europa: „Dear liberal American Jews: Please don’t betray Israel“+972, 14. Februar 2012.

Zur „Israel Firster“-Debatte in den USA

Freitag, Februar 10th, 2012

In den Staaten tobt – bisher in Deutschland weitgehend unbemerkt – eine Diskussion über die „gespaltene Loyalität“ von jüdischen Staatsbürgern der USA.Während Philip Weiss die Benutzung des Begriffs „Israel Firster“ teilweise rechtfertigt und die ganze Debatte verständlich zusammenfasst, greift Jamie Stern-Weiner beide Seiten an: „‘Israel Firsters’ – a revealing debate“New Left Project, 2. Februar 2012.

Israel und ‘Pinkwashing’

Mittwoch, Februar 8th, 2012

Was soll uns dieses Bild wohl suggerieren?

In Diskussionen um die anhaltende Besatzung der palästinensischen Gebiete, dem Ausbau der Siedlungen und der repressiven Politik des israelischen Staates fällt oft ein nicht von der Hand zu weisendes Argument, das stets den Vergleich zwischen dem Staat der Juden, seinen Nachbarn sowie den palästinensischen Gebieten beim Umgang mit  homosexuellen Bevölkerungsteilen bemüht. Vor einigen Wochen hob die Jüdische Allgemeine dann auch hervor, dass Tel Aviv zum „gay-freundlichsten Ort der Welt“ gekürt wurde und obendrein zu einem der kreativsten überhaupt. Die Stadt – und damit ja auch irgendwie Israel – sei einfach cool und schwul:

Dass sich in ihren Grenzen auch Schwule, Lesben, Trans- und Bisexuelle aus der ganzen Welt zu Hause fühlen, ist ebenfalls nicht neu. Die Kür zur gay-freundlichsten Stadt des ganzen Globus aber ist eine besondere Ehre. Die Website Gaycities.com spricht Tel Aviv ein dickes Lob aus: »Es vergeht kaum ein Monat, an dem hier kein musikalisches oder kulturelles Event gefeiert wird.« Tel Aviv erhielt den »Daumen hoch« von 43 Prozent der Wähler. New York kam mit einem Riesenabstand (14 Prozent) auf Platz zwei, Toronto mit sieben Prozent auf den dritten Rang.

Die New York Times, eigentlich traditionell ein großer Verfechter der israelischen Politik, hat laut Netanjahu inzwischen gemeinsam mit der linksliberalen Haaretz die radikalislamistische Hamas, Iran und den jüdischen Zionisten Richard Goldstone als größte Bedrohungen Israels abgelöst.

Im November brachte die NYT einen bemerkenswerten und früher undenkbaren Artikel von Sarah Schulman, der sich mit dem „Pinkwashing“ Israels beschäftigt. Ein weit verbreitetes Phänomen auch in Deutschland, wo antideutsche „Linke“  so etwas überhaupt nicht gerne hören und dann einfach niederbrüllen. „Branding Israel“ ist das Stichwort:

“IN dreams begin responsibilities,” wrote Yeats in 1914. These words resonate with lesbian, gay, bisexual and transgender people who have witnessed dramatic shifts in our relationship to power. After generations of sacrifice and organization, gay people in parts of the world have won protection from discrimination and relationship recognition. But these changes have given rise to a nefarious phenomenon: the co-opting of white gay people by anti-immigrant and anti-Muslim political forces in Western Europe and Israel.

In the Netherlands, some Dutch gay people have been drawn to the messages of Geert Wilders, who inherited many followers of the assassinated anti-immigration gay leader Pim Fortuyn, and whose Party for Freedom is now the country’s third largest political party. In Norway, Anders Behring Breivik, the extremist who massacred 77 people in July, cited Bruce Bawer, a gay American writer critical of Muslim immigration, as an influence. The Guardian reported last year that the racist English Defense League had 115 members in its gay wing. The German Lesbian and Gay Federation has issued statements citing Muslim immigrants as enemies of gay people. (Weiterlesen)

 

 

Hide the 1709 map of Holy Land, it doesn’t show Israel!

Freitag, Januar 20th, 2012

(via Mondoweiss)

„Palästinenser gibt es nicht, das Westjordanland ist Teil Israels“

Montag, Januar 9th, 2012

Stephanos Mavros über Absurditäten im amerikanischen Wahlkampf: Republikanischer Präsidentschaftskandidat Santorum: „Palästinenser gibt es nicht, das Westjordanland ist Teil Israels“

 

Wer findet den Fehler?

Dienstag, Januar 3rd, 2012

Irgendetwas stimmt hier doch nicht. Nur was?

(Fundstelle: irgendwo auf Facebook)

Wir fordern des Botschafters Kopf

Dienstag, Dezember 6th, 2011

Nachdem der US-Botschafter in Belgien, selber Jude und Sohn eines polnischen Holocaustüberlebenden, einen großen Anteil antijüdischer Ressentiments in den europäischen muslimischen Gemeinden dem anhaltenden Konflikt Israels mit den Palästinensern zuschreibt, fordern die Apologeten Israels seinen Kopf. Philip Weiss über eine Polit-Posse: „Read the Ambassador’s speech on settlements fostering anti-Semitism that has neocons calling for his scalp“Mondoweiss, 5. Dezember 2011

John Mersheimer und Norman Finkelstein über die Zukunft Israels

Sonntag, Oktober 30th, 2011

Scott McConnell von dem konservativen Magazin The American Conservative in einem interessanten Gespräch mit John J. Mearsheimer, Mitautor des Buches „Die Israel-Lobby“, und Norman G. Finkelstein über den Friedensprozess von Oslo und die Zukunft des Staates Israel. „Greater Israel—or Peace?“The American Conservative, Oktober 2011.

Mehrheit der amerikanischen Juden und Muslime für unabhängiges Palästina

Donnerstag, August 4th, 2011

„A substantial majority of Muslim Americans and Jewish Americans support a future in which an independent Palestinian state would coexist alongside Israel.“ Haaretz, 2. August 2011