Archive for the ‘Pause’ Category

I gave a Handjob at Jew Camp

Dienstag, Mai 15th, 2012

Wer Birthright, die Propagandamaschine, um junge Diasporajuden an Israel zu binden, noch nicht kennt, der sollte diesen lustigen Artikel von Rose Surnow lesen. Schade nur, dass unsere Freunde mit den feuchten Träumen vom BAK Shalom da nicht mit dürfen. „I gave a Handjob at Jew Camp“Vice UK, 10. Mai 2012

Israel errichtet riesige Faust in Ostjerusalem

Samstag, April 14th, 2012

Zeigt direkt gen Washington: Gigantische Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger

Das Bild und seine Meldung:

Jerusalem (dpo) – Das israelische Innenministerium hat gestern den Bau einer gigantischen Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in dem von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Ostjerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo angekündigt. Der internationale Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten, denn die in Richtung Europa und USA gerichtete Skulptur liegt im besetzten Gebiet, das die Palästinenser als Teil eines künftigen eigenen Staates beanspruchen.

Israels Ministerpräsident Netanjahu spricht von einem „bedauernswerten Vorfall“, findet aber, dass der Bau gegen keine Abkommen verstößt: „Niemand sollte sich von diesem riesigen gen Westen zeigenden Stinkefinger provozieren lassen. Er war immerhin schon lange vor dem vereinbarten Baustopp geplant worden“, so der Staatschef. „Ich schlage allen vor, nicht zu übertreiben und sich erst einmal zu beruhigen.

Trotz des Streits über die Siedlungsbaupläne sehen die USA ihre Beziehungen zu Israel nicht belastet. In einem Fernsehinterview sagte Obama, Israel sei einer der engsten Verbündeten. Man habe zum israelischen Volk einen besonderen Bund, der nicht einfach verschwinden werde.

(Der Postillon)

 

Zu den Gemeindewahlen in Berlin

Montag, Dezember 5th, 2011

Nachdem Joffe und seine „Halbstarken“ bei den Gemeindewahlen in Berlin ziemlich gut abgeschnitten haben, schreibt die taz heute:

„Wer auch im Januar zum neuen Vorstand gewählt wird, hat große Aufgaben zu meistern: Er muss […] die Integration der russischsprachigen Einwanderer vorantreiben. Sie stellen heute 80 Prozent der Gemeinde.“

Haha, ein guter Witz. Wer sich da wo integrieren müsste. Wohl eher die Westmischpoche. Was eigentlich gemeint ist: Unterordnen.

Israelische Proteste „antisemitisch“?

Samstag, August 13th, 2011

Bei den anhaltenden riesigen Massenprotesten in Israel fragt man sich doch, warum denn keiner in der Jungle World oder konkret (wer weiß, was uns die nächste Ausgabe bringt?) oder auf irgendwelchen Blogs losschreit, dass die Demonstranten doch verkürzte Kapitalismuskritik üben und damit der Charakter dieser Proteste eindeutig antisemitisch ist:

Das Schild auf der rechten Seite sagt: "Netanjahus schweinischer Kapitalismus kommt uns teuer zu stehen!" (Photo: Dahlia Scheindlin)

Ach hübsch: Tentifada 2011.

Und ein Appell an die Reichen:

"Onkel Toms Zelt: Soziale Gerechtigkeit. Einfach Steuern zahlen."

Selbst eine Guillotine für die Elite gibt es jetzt schon.

Fundstellen: Robert Fisk – Pity The Nation

Mittwoch, Februar 9th, 2011

‚Ich war bei Baabda [Stadt in der Nähe Beiruts]. Ich konnte es sehen. Ich teilte den Israelis mit, dass sie die gesamte Stadt zerstören, dass sie ununterbrochen feuern würden. Sie sagten nur, dass sie es nicht würden. Sie sagten, dass sie es nicht täten. Ich rief Sharon an. Er sagte, dass es nicht wahr sei. Dieser verdammte Mann sagte zu mir am Telefon, dass das, was ich geschehen sah, nicht geschehen würde. Also hielt ich den Telefonhörer aus dem Fenster, damit er die Explosionen hören konnte. Da sagte er zu mir: „Was ist denn das für eine Konversation, in der sie den Telefonhörer aus dem Fenster halten?“‚

Philip Habib, Chefunterhändler der Amerikaner im Libanon für den Abzug der PLO aus Beirut, im Gespräch mit Robert Fisk in England, 1987; aus Robert Fisk: Pity the Nation – Lebanon at war, S. 316

Das wird teuer, lieber Thilo Sarrazin

Montag, Februar 7th, 2011

Was habe ich gelacht. Jimmy Carter, Ex-Präsident und Autor des Buches „Palästina – Frieden und nicht Apartheid“ ist in den Staaten von mehreren Personen wegen Verbreitung unwahrer Tatsachen angeklagt worden. Die Käufer seien hinter das Licht geführt worden, indem ihnen suggeriert wurde, das Buch enthalte historisch wahre Tatsachen. Ein Hoch auf das Verbraucher­schutzgesetz! Ganze fünf Millionen Dollar soll Carter hier an die Getäuschten locker machen. Israel National News zitiert die Kläger:

While former U.S. President Jimmy Carter has a perfect right to his anti-Israel opinions – and certainly has the right to publish a book full of those opinions – he does not have the right to fob off a work of fiction as fact.

Ich habe Carters Buch nicht gelesen. Und ein großes Interesse, Carter vor diesen Vorwürfen irgendwie in Schutz zu nehmen, sollte man auch nicht haben. Es kann ja durchaus sein, dass Carter bestimmte Tatsachen verdreht hat oder sich einfach ausdachte. Oder er benutzte Quellen, die falsche Tatsachen verbreiteten. Einige der aufgeführten Vorwürfe (z.B.: Missinter­pretation von UN-Resolutionen; die Bezeichnung der Waffenstillstandslinie von 1949 als internationale Grenze) lassen mich dann doch eher schmunzeln. Im Interesse der Israel-Apologeten ist diese Klage dann aber auch wieder nicht: Für manche Leute wie Dershowitz könnte das dann auch ein Eigentor und ziemlich teuer werden, wenn manch einer beginnen würde, seine „Fakten“ auseinander zu nehmen. Die Idee ist insgesamt aber großartig. Darüber nachzudenken, lohnt sich allemal, auch in anderen Ländern. Damit könnte man einen Thilo Sarrazin ziemlich ruinieren und die ganze Kohle, die er über sein Buch in seine Tasche gesteckt hat, wieder rausziehen. Und auch dem Broder sollte der Arsch dann auf Grundeis gehen, wenn man so etwas hier durchsetzen könnte. Hach, das wäre ja so schön…

Juden haben gemeinsame Gene!

Dienstag, September 7th, 2010

…das schrieb zumindest die Jüdische Allgemeine im Juni 2010. Also noch vor Sarrazin. „Kinder Abrahams – Neueste Forschungen bestätigen die gemeinsame nahöstliche Herkunft aller Juden„. Absurd, wenn man bedenkt, dass Stephan Kramer jetzt doch über 20 Ecken mit Charlotte Knobloch verwandt sein soll. Warum hat sich eigentlich niemand über diesen nationalistischen Unsinn aufgeregt?

Lars Quadfasel: Wenn die Intellektülle Ironie nicht versteht

Dienstag, August 3rd, 2010

Normalerweise beschäftige ich mich ja nur ungern mit diesem Kaffeesatz des politischen „Establishments“. Aber  die „Empörung“ einiger Israelapologeten könnte durchaus urkomisch sein, wenn das Thema nicht so bitter ernst wäre. In Hamburg störten letzte Woche irgendwelche Ex-Linken eine Veranstaltung mit Norman Paech (Die Linke).1 Seitdem Paech Teilnehmer der sog. Solidaritätsflotte für Gaza war, ist er noch mehr zur Zielscheibe geworden. Was wird ihm dieses mal vorgeworfen? Paech habe angeblich den Einsatz der deutschen Kriegsmarine gegen Israel gefordert. Man war sich dann auch nicht zu blöd einen Mitschnitt seiner entsprechenden Aussage abzuspielen:

»Frage aus dem Publikum:
Wir haben ja seit über einem Jahr vor der somalischen Küste militärische Fahrzeuge, also sprich Fregatten etcetera, die gegen Pirateneinsatz eingesetzt werden, in internationalen Gewässern. Wie du gesagt hast, Norman, wird im Herbst noch ein neuer Konvoi gestartet.

Ist es legitim, dass man diesen Konvoi mit der türkischen Marine oder mit anderen Ländern, meinetwegen auch Skandinavien, beschützen kann, und im Zweifelsfall knallt man diesem faschistischen Regime in Israel einen vor den Latz?
[…]

Paech: Und schließlich der Konvoi und Schutz der Marine: Eigentlich ja! Das ist eine Idee! Man könnte die Bundesmarine auffordern, den nächsten Konvoi zu begleiten, sicheres Begleit…
[Gelächter, Applaus]«

Dass Paech hierzu nichts sagen wollte, ist verständlich. Man muss nicht jedes  Scheiß, den sich irgendein pathologisches Hirn ausgedacht hat, kommentieren. Wenn man so in seinem fanatischen philo- bzw. antisemitischen Wahn gefangen ist und überall nur noch Judenfeinde und Islamisten sieht, dann schafft das Gehirn der deutschen Intellektülle wohl auch nicht mehr Ironie von einer ernsthaft gemeinten Forderung zu unterscheiden.

  1. http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=52&Param_RB=67&Param_Red=13210 []

Mastermind Yitzhak Shamir

Freitag, Juli 23rd, 2010

(via American Jews For A Just Peace)

Henryk M. Broder zum Islam konvertiert?

Montag, Juli 19th, 2010

Henryk M. Broder, der araberhassende Giftzwerg der Nation, soll sein Judentum an den Nagel gehängt haben und zum Islam konvertiert sein. Das sagt zumindest die deutschsprachige iranische Nachrichtenagentur Irib. Diese Zionismushasser haben ja sogar noch manchmal Humor. Ich zumindest fand die Vorstellung sehr amüsant.