Sobald man die persönlichen, publizistischen oder politischen Verbindung in der „antideutschen Szene“ aufgreift und den offenen Rassismus und Bellizismus kritisiert, wehrt sich die andere Seite, indem sie (unter anderem) behauptet, Positionen der Zeitschrift Bahamas und ihrer Redakteure (oder anderer ihr näher stehender oder gleichkommender Gruppen, Publikationen oder Einzelpersonen) hätten keine Bedeutung, denn diese wäre isoliert. Dass das genaue Gegenteil zutreffend ist, fasst ein Kommentar aus einer Diskussion bei rhizom kurz und knapp zusammen:

„Seit wievielen Jahren wird jetzt eigentlich behauptet, die Bahamas spiele politisch keine Rolle mehr? Die Zeitung, in der nach der Bahamas die mit Abstand meisten Bahamas-Redakteure regelmäßig schreiben, ist die Jungle World, die in fast jeder szenelinken WG, jedem Infoladen, jeder Buchhandlung herumliegt. Krug, Scheit, Dahlmann, Osten-Sacken, Grigat, Feuerherdt, Nachtmann, Lenhard, Maul, Gerber, Worm … – alle dürfen sie darin schreiben. Auszüge aus Mauls und Lenhards Büchern wurden darin vorveröffentlicht. Sieht so politische Irrelevanz aus? Die Bahamas allein wäre wirklich kaum ein Problem. Aber es ist schlichtweg gelogen, dass ihre Autoren keine publizistische Reichweite hätten.“