Im Dezember 2008 startete die israelische Armee die Operation „Gegossenes Blei“. Angebliches Ziel war es, den Raketenbeschuss auf Israel zu beenden. Vielfache Aussagen von offizieller israelischer Seite und der Umstand, dass es Israel war, das den Waffenstillstand gebrochen hatte, bezeugen jedoch anderes: man benötigte nach dem verlorenen Krieg gegen die Hezbollah im Libanon einen abschreckenden Sieg, welcher der arabischen Welt vor Augen führen sollte, zu was die Gewaltmaschine der IDF fähig sei.

Unter den 1300 getöteten Palästinensern waren auch um die 300 Kinder. Nach dem Ausrufen des Waffenstillstandes fuhr der Filmemacher Jezza Neumann nach Gaza und begleitete 3 Kinder für ein Jahr.

Umgeben von den Übrigbleibseln des zerstörten Gazastreifens und isoliert durch die Blockade, die fast jeden Betroffenen davon abhält, sein Haus und seine Existenz wieder aufzubauen, gewährt „Children of Gaza“ einen schockierenden und zugleich berührenden Blick auf das Leben der Kinder und ihren außerordentlichen Mut im Angesicht gewaltigen Elends.