Wie bringt man eine Frau in Verruf und macht aus ihr eine “umstrittene” Wissenschaftlerin? Ein Lehrbeispiel, wie Antisemitismus auch funktionieren kann.
Tamar Amar-Dahl ist eine aus Israel emigrierte Historikerin. Wie so viele junge linke oder liberale Israelis, verließ sie Israel und gab zudem 2006 aus Protest gegen den Libanonkrieg ihren israelischen Pass ab, um im Ausgleich die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.1 Nun ist Tamar Amar-Dahl in das Fadenkreuz des Antisemitismusforschers Clemens Heni geraten.
Was Heni dazu bringt, Amar-Dahl zu attackieren, darüber könnte man lange spekulieren. Ist es der Neid eines erfolglosen Politikwissenschaftlers, der vielleicht mal ab und an einen Artikel bei Hagalil unterbringen kann, dem aber ein Lehrauftrag, wie ihn Amar-Dahl letztes Jahr an der Humboldt-Universität zu Berlin erhielt, vorenthalten bleibt? Was veranlasst Clemens Heni, den “Arier mit dem übergroßen Antisemitenriecher” (Alan Posener), Dreck auf eine junge Wissenschaftlerin zu werfen? Ist es “nur” die politische Differenz? Oder ist vielleicht doch die Feindschaft gegen Menschen jüdischer Herkunft, die nicht solcher Art jüdisch sein wollen, wie es Clemens Heni von ordentlichen Juden erwartet?
In seinem vor einigen Tagen veröffentlichen Pamphlet gegen Amar-Dahl schreibt Heni:
Dr. Tamar Amar-Dahl hat 2008 in München an der Ludwig-Maximilians-Universität über Shimon Peres promoviert. Sie ist eine höchst umstrittene Wissenschaftlerin und politische Aktivistin.2
Warum die Wissenschaftlerin Amar-Dahl “höchst umstritten” sei, bleibt Henis Geheimnis. Tatsächlich geht es ihm bei seinen “Recherchen” weniger um eine nachholende Qualitätskontrolle in der Wissenschaft als darum, sich eine Verschwörungstheorie über ‘antizionistische Umtriebe’ an deutschen Universitäten zu basteln, in die er alle Wissenschaftler einreiht, die mit Amar-Dahl bereits entfernt zu tun hatten – angefangen bei Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, der Leiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg, die sich erdreistete, Amar-Dahl zu einem Vortrag einzuladen, über den Leiter des Instituts für Zeitgeschichte in München, Prof. Dr. Horst Möller, der zusammen mit Prof. Dr. Moshe Zuckermann aus Tel Aviv die Begutachtung von Amar-Dahls Dissertation übernommen hatte, bis hin zu Prof. Dr. Christina von Braun, der Leiterin des neu errichteten Kollegiums Jüdische Studien in Berlin, in dessen Rahmen Amar-Dahl kürzlich einen Lehrauftrag übernahm.
Ja nicht einmal vor Hans Mommsen, der es wagte, Amar-Dahls Arbeit positiv zu besprechen, schreckt der umtriebige Denunziant Clemens Heni zurück. Zur Erinnerung: Mommsen gilt, völlig unstrittig, als einer der international angesehensten Fachhistoriker zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust, dem Heni dessen ungeachtet bescheinigen möchte, “kein Experte der Antisemitismusforschung” zu sein. Offenbar trägt man Mommsen in Henis Kreisen noch immer nach, dass er 1996 die sog. Goldhagen-Debatte anstieß und hierdurch die vollständige wissenschaftliche Erledigung von Henis großem Vorbild in Sachen “Antisemitismusforschung” einleitete.3
Dabei erschnüffelt Heni mit seinem großen Riecher4 noch jeden Furz, um ihn dann mit weit aufgerissenen Augen einzuatmen. Selbst Amar-Dahls ehemaligen Doktorvater Prof. Dr. Michael Brenner schreibt er an und telefoniert ihrem neuen Gutachter in München hinterher. Zuguterletzt enthüllt er dem staunendem Publikum, dass Amar-Dahl auch gerade deswegen unseriös sei, weil sie ihre Arbeit auf den theoretischen Grundlagen Edward Saids aufbaue und dann sogar noch in einer Zeitschrift publiziere, welche auch Texte des “anti-israelischen Agitators” Prof. Noam Chomsky abdrucke. Eine Sammlung von “Fakten”, die einen im Grunde nur mit den Schultern zucken lassen und letztlich weniger über Tamar Amar-Dahl aussagen als über Clemens Heni. Der einzige, der dadurch ergriffen und geschockt zu sein scheint, ist denn auch der Schnüffler selbst.
Völlig fassungslos fragt Heni:
Wusste die Leitung des Instituts für die Geschichte der Deutschen Juden nicht, wer Tamar Amar-Dahl ist, wie unwissenschaftlich (sic!) sie arbeitet und was für Thesen sie vertritt?
[...]
Wieso bezahlt die Humboldt-Universität eine anti-israelische Akademikerin?
Heni ist sich auch nicht zu blöd, Amar-Dahl eine “sekundär antisemitische Reaktionsweise” vorzuwerfen, weil sie auf einer FES-Tagung sagte:
„Mich schockiert, dass hier immer wieder das Thema Holocaust und die Juden so stark – wie man sagt – durchgekaut wird. Das ist für mich manchmal viel zu viel.”5
Ein völlig aus dem Kontext gerissenes Zitat – dafür aber ein gefundenes Fressen für “sensible Antisemitismusforscher”, wie Clemens Heni einer ist: jemand, der einer Tochter marokkanischer Juden jetzt auch noch Antisemitismus vorwerfen will, weil sie – zumal als Sephardin – anscheinend persönlich weniger durch die Vernichtung der europäischen Juden geprägt wurde als viele der aus Europa stammenden oder hier lebenden Aschkenazim. In deren persönlichem Leben spielt die Verfolgung und Vernichtung eine nicht von ungefähr bedeutendere Rolle. Fast jede Familie hat Verwandte oder Freunde verloren – ganz im Gegensatz zu den meisten Sepharden oder Mizrachim.6 Solche unterschiedlichen Erfahrungen, die ein jeder macht und auf seine Kinder überträgt, sowie der jeweilige Umgang damit – all dies scheint Heni der jungen Wissenschaftlerin ziemlich übel zu nehmen.
Ein Mensch jüdischen Glaubens oder auch nur jüdischer Herkunft muss dem Juden im Kopfe Clemens Henis gleichen. Und tut er es nicht, ist ihm die persönliche Gegnerschaft des Philosemiten sicher. 7 Genau das ist die gefährliche Seite des Philosemitismus: Im selben Maße, wie er alles Jüdische positiv überhöht, droht er in blanken Hass umzuschlagen, wenn einzelne Juden und Menschen jüdischer Herkunft einfach nicht so sind, wie er sie sich phantasiert hat.
Ich muss zugeben: Lange Zeit hatte ich nicht verstanden, wie diese Art von Philosemitismus eigentlich funktioniert. Ich glaubte immer, er äußere sich in seiner Extremform in Gestalt des klassischen Antisemitismus. Dass also derjenige, eben gerade noch ein “Freund” Israels und des Judentums, plötzlich enttäuscht vom imaginären und nur in seinem Kopf bestehenden Kollektiv “der” Juden, in offenen Hass verfallen würde. Genau gegen jenes Kollektiv, was er voher noch als unfehlbar betrachtete. Doch der wirkliche – oder zumindest typischere – Philosemitismus ist viel perfider. Er richtet sich als Form des Antisemitismus nicht gegen das Kollektiv an sich, sondern es greift sich nur eine spezifische Gruppe heraus: diejenigen, die nicht in solcher Weise “jüdisch” sind, wie der Philosemit es für sich definiert. Von ihnen ist er enttäuscht und gegen diese “Störer” in seinem Bild des Judentums richtet sich dann sein Abneigung. Genauso und nicht anders funktioniert dies bei Celems Heni: Ein Mensch jüdischer Herkunft, der das Verbrechen begeht, nicht so zu sein, “wie es sich für einen Juden gehört”, kann dann auch nur ein Antisemit sein. Ja was denn sonst, Heni? Natürlich! Das schlimmste dabei ist: Es werden ständig mehr! Immer mehr antisemitische Juden. Man sieht bald ganz Israel vor lauter Antisemiten nicht mehr.
Darum ist diese Art des Philosemtismus nicht das Gegenteil des Antisemitismus, wie einem so oft glauben gemacht wird. Die Darstellung als bloßes Gegenteil, als positiver Rassismus, verharmlost ihn. Denn wenn er das Gegenteil des Antisemitismus wäre, dann könnte der Philosemitismus gar nicht so gefährlich sein: er endet ja nicht in der Vernichtung des Feindobjekts. Aber es verhält sich hier anders. Dieser spezifische Antisemitismus richtet sich nicht gegen das Kollektiv in seiner Gesamtheit, also gegen “die” Juden. Jedenfalls nicht unmittelbar. Der Philosemit Henischer Provinienz schleudert demjenigen, von dem er entäuscht ist, das Schärfste entgegen, was er einem Menschen entgegenhalten kann. Er belegt ihn mit dem für den Philosemiten selbst, in seinen moralischen Kategorien, furchtbarsten Bild und Begriff, den er von einem menschlichen Wesen haben kann: Antisemit zu sein.
Das ist der der wirkliche Hass des Philosemiten. Der Moment, in dem sein Verständnis vom Juden enttäuscht wird und er nicht das Kollektiv, sondern den “antisemitischen Juden” mit denen gleichsetzt, die die Juden als Feinde ansehen und sie in letzter Konsequenz vernichtet sehen wollen. Zugegeben: Heni geht hier bei Amar-Dahl vorsichtiger vor als ein Alex Feuerherdt. Letzterer beschimpft Juden inzwischen offen als Antisemiten; bei Heni ist es nur eine “sekundär antisemitische Reaktionsweise”. Sie meinen damit aber beide das gleiche.8
Genau darum reicht es oft auch nicht bei Leuten wie Tarach, Feuerherdt oder Heni lediglich ihre “Fakten” zu prüfen. Denn auf die (historischen) Tatsachen kommt es ihnen gar nicht an. Widerlegt man ihre Behauptungen, finden sie einfach neue, um ihre Feinschaft zu legitimieren. Man kann diesen Leuten nicht alleine mit Empirie beikommen. Man muss ihre Vertreter zusätzlich als das entlarven, was sie sind: auch nur gewöhnliche, im Kleid des “Judenfreunds” auftretende Antisemiten.
- Man fühlt sich unweigerlich an Michel Warschawaski erinnert, der schon vor einigen Jahren darauf aufmerksam gemacht hatte, dass von den zehn engsten Freunden seines Sohnes inzwischen acht Israel den Rücken gekehrt hätten. [↩]
- http://clemensheni.wordpress.com/2010/10/24/salonfahiger-hass-auf-israel/; Hervorhebung von mir [↩]
- Die umfassendste Kritik erfuhr Goldhagen durch Ruth Bettina Birn. Er versuchte dem Herr zu werden, indem er juristisch gegen sie vorging, anstatt ihre Kritik inhaltlich zu widerlegen. Fast die gesamte Fachwissenschaft wies Goldhagens These als unwissenschaftlich zurück, unter anderen auch Christopher Browning und Raul Hilberg. Vgl. auch ein Interview mit Hilberg über den “Neuen Antisemitismus”: http://www.logosjournal.com/issue_6.1-2/hilberg.htm [↩]
- Achtung, sekundärer Antisemitismus! Ach was, nur sekundärer? [↩]
- Israel-Tage 2005: http://www.fes.de/international/nahost/pdf/Doku_Israeltage.pdf, S. 182. [↩]
- Dabei soll nicht das Leid geschmälert werden, das sephardische Juden durch die Vertreibung aus den arabischen Staaten erfahren haben. [↩]
- Der Begriff “Philosemitismus” ist nicht unproblematisch, handelt es sich doch ursprünglich um einen Kampfbegriff der Antisemiten des 19. Jahrhunderts gegen die Verteidiger der Emanzipation der Juden in Deutschland. Mit dem hier angesprochenen “Philosemitismus” ist jedenfalls keine der Typen gemeint, wie Schoeps sie unterteilt. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Philosemitismus#Typisierungsversuche. [↩]
- In seinem neuesten Streich gegen Grosser nimmt Heni dagegen kein Blatt vor den Mund: “Wer die Situation von Palästinensern heute mit der Situation von Juden 1938 im Nationalsozialismus auch nur im aller geringsten in Beziehung setzt, agiert antisemitisch.” — Clemens Heni, “Erinnern, um zu vergessen” – Die Jüdische, 10.11.2010: http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=3&Param_RB=31&Param_Red=13439 [↩]





Glückwunsch zu diesem ausgezeichneten Beitrag, der ein komplexes Thema allgemeinverständlich darstellt (und dabei sogar wissenschaftlichen Anforderungen genügen dürfte;-))
Liebe Tamar,
Bin nicht kompetent, über Deine Dissertation über Shimon Peres zu beurteilen, zumal ich diese nicht gelesen habe.
Zweimal sind wir einander in Zürich an Jomim Ijunim (jüdische Lerntage) begegnet und habe Dich dort als eine differenzierte jüdische Frau erlebt. Es ist aus meiner Sicht schlicht eine ehrverletzende Zumutung, Dich als als eine Antisemitin zu bezeichnen, weil Du Dir erlaubst, die Politik Israels zu kritisieren.
Mit solidarischen Grüssen und Schabbat Schalom,
Jochi Weil-Goldstein, Zürich, Initiant des Appells besorgter jüdinnen und Juden an die israelische Regierung http://www.humanrights-in-israel.ch
Das habe ich persönlich schon immer gesagt, die bedingungslose, kritiklose Unterstützung Israels als Kolonialstaat impliziert auch die Fortführung der Rassekategorien des 19. Jahrhunderts und des Hitlerismus.
Inwiefern? Von Seiten der Unterstützer?
Die Juden aus den arabischen Staaten wurden nicht vertrieben, bis auf die Juden in Äegypten. Die irakische Juden mussten Irak verlassen, nachdem die israelische Regierung ein Abkommen mit den irakischen abschloss (sie mussten Irak samt ihrer Besitz binnen ein Jahr verlassen. Solche, die britische Pässe hatten, gingen nicht nach Israel.)
Die Juden aus dem Maghreb wurden von Askenazi zionistische Aktivisten überzeugt nach Israel zu emigrieren, es sei denn sie haben die Selektion der zionistische israelische Juden nicht durchgekommen.
Die Juden aus Jemen wurden auch nicht vertrieben.
Es war nicht immer leicht Jude in den arabischen Länder zu sein, es gab aber auf jeden Fall keine systematische Vernichtung, wie die Henis Broders versuchen zu konstruieren.
Respekt für Tamar Amar-Dahl und alle Israelis, die ein NGW (Nicht Regierungs Weg) suchen
Liebe Tamar Amar-Dahl,
ich habe Dich in München und Holzkirchen persönlich gehört und bin tief geschockt von den verletzenden und verleumderischen Aussagen Clemens Henis. Nur wenige Vorträge zu Israel/Palästina fand ich wissenschaftlich so brillant und informativ wie Deine.
Ich protestiere entschieden gegen Herrn Henis Stil !
Kann sich Herr Heni nicht vorstellen, daß Kritik an der momentanen Politik Israels ein verzweifelter Versuch ist,das Land davor zu bewahren,in den Abgrund zu stürzen ?
Die Kinder in Israel sollen in Frieden leben können, ebenso wie die palästinensischen Kinder -
Liebermans Politik aber führt in den nächsten Krieg.
Liebe Tamar, laß Dich nicht verletzen und geh Deinen kohärenten Weg weiter! Herrn Henis Anwürfe disqualifizieren sich selbst !
Lieber Schmok,
besten Dank fuer diesen Blockpost. Wir koennen wirklich nur spekulieren, was den Heni dazu fuehrt, die so krass zu denunzieren, die die Politik der Regierung Israels kritisieren. Seine Argumente sind jedenfalls so nah an der Hasbara der Rechten in Israel dran, man koennte fast Boeses vermuten.
Ich frage mich allerdings, wie er diese Linie weiter fahren will, mehrt sich doch die Anzahl derer, die nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wie z.B. Jochi’s Gruppe vom vorherigen Kommentar. Oder die jungen Juden in the USA die sich immer besser organisieren um gegen die Menchenrechtsverletzungen anzutreten. (Siehe hierzu http://www.youngjewishproud.org/ und wie die couragierten jungen Leute eine Rede Netanhayu’s unterbreachen: http://vimeo.com/16651292.) Oder die Rabbiner, die ihre Gemeindemitglieder zum regelmaessigen fasten ermutigen um das dadurch ersparte an die Menschen in Gaza spenden zu koennen. (siehe hierzu http://rabbibrant.com.)
Da wird’s der Heni irgend wann sehr schwer haben, die Welt davon zu ueberzeugen, dass es sich bei all denen um sekundaere Anti-Semiten handelt.
Andererseits besteht dennoch die Gefahr, dass die Meinung die er vertritt und so aktiv vertreibt, sich haelt und festigt in den Koepfen der Gesellschaft und unter Politikern in Deutschland und Europa.
Wenn sich die deutschen Politiker z.B. von seiner Meinung beinflussen lassen, werden wir in naher Zukunft keine Aenderung in der deutschen Aussenpolitik gegenueber Israel sehen und die Menschenrechtsverletzungen werden andauern.
Es ist auch tragisch, dass er die Anti-Semitismus-Forschung fuer seine Auesserungen missbraucht. Anti-Semitismus in Europa (sowie auch andere Formen von Rasissmus) ist Realitaet, was ja wohl kaum einer leugnen duerfte, der die Menschenrechtsverletzungen der Israelischen Regierung kritisiert, und muss bekaempft werden. Die akademische Ausseinandersetzung mit dem Thema liefert einen wichtigen Beitrag dazu. Das allerdings ist gefaehrdet, wenn Leute wie Heni das zu ihren Zwecken missbrauchen.
Es bleibt zu hoffen, dass Dein Blog, Jochi’s Gruppe und all die anderen couragierten Leute mit den verschiedenen Initiativen, dem effektiv entgegen treten koennen, die Meinungen in der Gesellschaft beeinflussen koennen, Regierungen zu Aenderungen ihrer Politik ermuntern koennen.
Waren es doch bisweilen vorrangig Organisationen wie Amnesty International, Human Rights Watch, das Human Rights Council der UNO u.s.w die mehr oder minder lautstark die Politik der Israelischen Regierung kritisierten und dabei sofort immer dem Schaffot der ‘Anti-Semitismus’-Schreier zum Opfer vielen und ihre Bemuehungen nie den erhofften Effekt hatten.
Vermehrt aber gibt es blogs wie Schmoks, initiativen wie Jochis und die der jungen und stolzen Juden in den USA (die Liste ist gewiss lange nicht vollstaendig, ich bitte um Entschuldigung).
Der Heni wird sich bemuehen, zu denunzieren wie er nur kann, aber ich bin optimistisch, dass langfristig dies ihm nicht gelingen wird, denn diese Initiativen werden sich von ihm nicht beeindrucken lassen.
Ich wuensche Dir lieber Schmok und all den anderen viel Erfolg, macht weiter so!
“Wir koennen wirklich nur spekulieren, was den Heni dazu fuehrt, die so krass zu denunzieren, die die Politik der Regierung Israels kritisieren.”
Vermutlich, weil er an der selben Uni wie Armin Mohler studiert und dessen Vorlesungen besucht hat. Armin Mohler hat ja auch in späteren Auflagen von “die konservative Revolution in Deutschland 1918 – 1932″ auch Zeev Jabotinsky wohlwollend rezipiert.
Nur weil jemand an der gleichen Uni war, wie eine andere Person (und vll. noch seine Vorlesungen besucht hat), wird er ja nicht gleich zum Apologeten dieser Person. Nein, Henis gibt es viele. Und ihr politischer Werdegang ist sehr unterschiedlich. Zu vermuten, warum Heni jetzt so denkt, wie er denkt, ist dann letztendlich wirklich nur noch Küchenpsychologie. Das kann zu keinem Ergebnis führen. Die Auswirkungen einer solchen Denkart wie bei Heni, das ist, was interessant ist.
ich find eigentlich auch nur die Ähnlichkeit zu seiner Benz-Unterstellung interessant.
Lieber Schmok, danke dass Sie endlich das faschistische Unrechtsregime und die Frevel, die täglich im Namen der “Demokratie” begangen werden thematisieren und zeigen, dass nicht alle Juden (wenn auch leider nur ein geringer Teil) vernünftig ticken. Viele Grüße
Ich glaube, da werden wir uns nicht einig.
1. Israel ist kein “faschistisches Unrechtsregime”, sondern erst einmal formal eine Demokratie westlichen Maßstabs. Das brandmarken als “Faschismus” tut ja immer so, als wären die “normalen” Demokratien menschenfreundlicher. (siehe auch 2.)
2. Die “Frevel”, die im Namen der “Demokratie” jährlich in und durch Israel begangen werden, bekommen andere Demokratien wie die USA, Deutschland oder Groß Britannien an einem Tag hin. Sind die USA, die BRD oder Frankreich jetzt plötzlich keine Demokratien mehr?
3. Was bitte ist denn vernünftig? Was ist vernünftig an der Politik der USA oder Europas, die beide seit der Einführung der Demokratie viel mehr Kriege und Leid über die Menschen gebracht haben. Nach dieser Betrachtungsweise sind weder die Israelis noch Türken, noch Deutsche oder Amerikaner “vernünftig”. Juden, egal in welchem Staat sie leben, sei es Israel, Deutschland oder die USA, “ticken” auch nicht groß anders, als der Rest.
Formal, Sie sagen es. Demokratie ist momentan nun mal die Gesinnungsform der Stunde. Die Perfidie eines Volkes, das aus den größten historischen Schädigungen nicht klug geworden ist, gilt es hier zu thematisieren und da zeigt sich doch die Demokratie israelischer Prägung als besonders verabscheuenswert. Und natürlich haben Sie Recht; die Juden “ticken nicht groß anders”, aber eben doch anders…
Nur, weil der einzelne bestimmte Erfahrungen gemacht hat, kommt dabei ja nicht unbedingt ein (in den Augen des Betrachters) vernünftiger Schluss heraus.
Und wie kann denn ein “Volk” perfide sein? Kollektivzuschreibungen sind genau das, was ich hier ständig und immer wieder zu widerlegen versuche. Was Sie jetzt tun, ist genau eine solche. Denn ich sprach nicht von “den” Juden, sondern von den einzelnen Individuen. Sie aber begreifen und denken anscheinend in Völkern, wenn Sie sich die Handlungen eines Staates und seiner Führungsmannschaft anschauen.
Was an der israelischen Demokratie dann verabscheuenswürdiger sein soll, als an der z.B. amerikanischen (beide führen Kriege, beide lassen einen nicht ganz unbeträchtlichen Teil der eigenen Bevölkerung dafür physisch und ökonmisch bluten), verstehe ich dann auch nicht. Ich thematisiere das Handeln einzelner oder eines Staatsapperates, der durch einzelne geführt wird. Nicht aber Kollektive.
“Die” Juden können nicht anders “ticken”, weil es weder “die” Juden, noch “die Franzosen” oder “die” Türken oder “die” Israelis gibt. Oder sehen Sie das etwa anders?
Eine Lehrstunde in Antisemitismus könnte Schmok der Beitrag vom “aufrechten Humanisten” sein, der laut Selbstauskunft etwas gegen Jüdinnen und Juden hat und des Schmokes Blogeintrag ohne Reibungsverluste in sein Weltbild inkorporieren kann. In diesem Beitrag ist auch nichts enthalten, was eine Antisemitin oder einen Antisemiten heute stören müsste, sondern dieser ist eine gute Vorlage zur Rationalisierung und Bestätigung eines jeden ehedem antisemitischen Weltbildes. Der Beifall von der “falschen Seite” erfolgte ergo selbstverständlich.
Nach der Lektüre lässt sich dann auch wesentlich befreiter, aufrecht und mit humanistischem Anspruch, zur Synagoge ziehen und den “eben doch anders” Tickenden einen Denkzettel anheften, ala: „Sobald ihr nicht den Palästinensern Ruhe gibt, geben wir euch keine Ruhe!”(sic! Worms 2010). Auch wenn Schmok, im Gegensatz zum “aufrechten Humanisten”,Jüdisches im Allgemeinen vom Judenstaat im Speziellen trennt, so ändert das nichts daran, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Gesellschaft das nicht so hält und damit jeder seiner Einträge zur Rationalisierung von Antisemitismus beiträgt – unabhängig davon, ob Schmok sich mit allen “Aufrechten” in dieser Republik noch “einig” werden wird oder nicht.
Im Übrigen braucht es diese Einigkeit auch nicht, da die Wirkung von Antizionismus und Antisemitismus ehedem im Ergebnis die Gleiche ist, wenn nicht gar der Antizionismus schlicht als der “Antisemitimus der weniger dummen Kerls” (Bebel2.0) bezeichnet werden kann.
Das ist schon recht witzig, in was für ein argumentatives Schlamassel du dich hier begibst. Jedenfalls machst du deinem Namen alle Ehre.
1. Wenn ich erkenne, dass jemand antisemitische Erklärungsmuster verwendet, dann kann ich ihn brandmarken oder mit ihm über seinen Antisemitismus diskutieren. Durch die Blume hindurch habe ich dies dem aufrechten “Humanisten” auch zu Verstehen gegeben. Aber gleichzeitig bin ich auch keine Diskussionsmaschine. Warum hast du ihm denn nicht seinen Denkfehler erklärt? Nur mit Moral (“Schlimmer Antisemit!”) kommt man nämlich nicht weiter. Daraus machst du aus den Millionen deutschen Antisemiten keine Gegner des Antisemitismus. Also muss man sich mit dem Gesagten auseinandersetzen. Ich kann mich natürlich auf meinen Standpunkt zurückziehen und die Arme verschränken. Aber helfen wird das dann letztendlich nicht.
2. Ich bezweifel, dass er meinen Beitrag “ohne Reibungsverlust” in sein Weltbild aufnehmen kann. Geht es doch gar um ein ganz anderes Thema: der Antisemitismus der “Freunde Israels”. Darüber willst du dann doch wieder die Augen verschließen. Aber wie dem auch sei. Selbst wenn: der Vorwurf geht an der Sache vorbei. Denn christliche Antisemiten, wie John C. Hagee, knüpfen doch auch an das von der rechten Seite verbreitete Bild an. Und wo bleibt dein Vorwurf an die entsprechende Seite? Das ist in etwa genauso dämlich, als wenn ich einem linken Israeli wie z.B. Zuckermann Antisemitismus vorwerfe, weil er einen SS-Vergleich macht, aber bei Nazivergleichen durch genau die Gegenseite schweige. Man pickt sich die Rosinen raus und sagt: “Hey, ohne Rosinen ist das ja gar kein Studentenfutter.”? Wo bleibt als deine Kritik an dem “Beifall von der falschen Seite”, wenns um die in deinen Augen unterstützenswerte israelische Politik geht? Ist Hagees Antisemitismus deswegen jetzt “weniger schlimm”? Ist Heni deswegen jetzt ein “ehrbarer” Antisemit, weil er ja “für” Israel kämpft (Hier stellt sich die Frage, ob “Israel” wirlich solche “Freunde” gebrauchen kann und ob Leute wie Heni nicht eher für sich selbst kämpfen)?
3. Den Beweis, dass Antizionismus das gleiche ist, wie Antisemitismus, bleibst du nicht nur schuldig, sondern machst auch noch den grundlegenden Fehler, mir ersteren (und damit ja implizit letzteren) zu unterstellen. Man muss sich seine Realität zurechtbiegen, damit sie passt, was?
Dir muss es ja auch ein ernstes Anliegen sein, dich von einem Antisemiten vom Schlage “Aufrechter Humanist” abzugrenzen, denn ähnlich wie Treitschke, der sich vom “Raudau-Antisemitismus” eines Wilhelm Marr oder dem religiösen Antijudaismus eines Adolf Stoecker abzugrenzen suchte, stehst du vor dem Problem, dich gegen eine jüdische Sache zu wenden, aber unbelastet von der langen Verfolgungs- und Vernichtunggeschichte der Jüdinnen und Juden. Wie sonst auch könntest du dich menschlich geben?
Dass du dich scheust, den “aufrechten Humanisten” das zu nennen. was er ist, nämlich einen Antisemiten, also im “Hause der Henkers über den Strick” nicht redest, magst Du postiv angerechnet haben, weil du damit angeblich für Zugänglichkeit zum Antisemiten sorgen willst, die allerdings – und das lehrt dich seine Antwort bereits – ausbleibt. Weil sie immer ausbleibt.
Selbst nach der Abstraktion des Wahnhaften und Leidenschaftlichen, das der Antisemitismus mit sich bringt, lässt das narzistische Selbst im Antisemiten nur schwerlich die Einsicht reifen, im bisherigen Leben das Werk der judenhassenden Ahnen zu unrecht weitergeführt zu haben.
Dich hält ja das Wissen, dass ein großer Teil der Bevölkerung Israel und Jüdinnen sowie Juden zusammendenkt auch nicht davon ab, deine Freizeit der Verächtlichmachung von Israel zu widmen und damit einen Beitrag zu leisten, das Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland zu erschweren, wenn nicht gar zu riskieren. Selbst der Applaus dieser Leute vermag das offensichtlich nicht zu leisten.
Mit der Aufnahme der Thesen von Zuckermann, Finkelstein und Co. in deinem Blog, die ohne Zweifel antisemitisch sind, – was hier nicht bewiesen werden muss, weil es jede selbst drittklassige Ausführung zum Wesen des Antisemitismus nahelegt – leistest du zudem etwas unmenschliches, nämlich die Täter-Opfer-Umkehr und die Entschärfung des Begriffes, den auszusprechen du im Bezug auf die “Freunde Israels” zwar im Stande bist, aber beim Antisemiten nicht anwenden magst.
Deine Frage, ob der Antisemitismus eines religiösen Predigers, eines Nazis oder eines linken Antizionisten “schlimmer” ist, kann wohl schwerlich beurteilt werden, da es sich dabei um Arbeitsteilung handelt.
Arbeitsteilung:
Und was gibt Dir nun das Recht, Leute wie Zuckerman und Finkelstein als Antisemiten zu beschimpfen? Willst Du nicht noch die Israelische Linke dazu tun, die doch oft im Grossen und Ganzen sehr aenhliche Ansichten hat? Die Leute also von Gush Shalom, B’tselem, Association for Civil Rights in ISrael, Breaking the Silence, Coalition of Women for Peace, Comabtants for Peace, Physicians for Human Rights Israel, Gisha, Hamoked, Yesh Din etc etc… Oder die Organisationen ausserhalb Israels wie Jewish Voive for Peace in den USA? Alles Anti-Semiten, ja? Alles Juden, die sich selbst hassen, ja?
Du solltest Dir bewusst sein, dass es immer mehr werden, die nach Deiner Einschaetzung als Anti-Semiten gaelten. Siehe dazu z.B. “We young Jews won’t back down, our numbers are growing, and we will win; Israel will change its cruel, self-destructive behavior.” http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/just-who-is-misguided-1.324271
Auch baust Du hier eine riesengrosse Mauer auf. Eine Mauer die davor schuetzen soll, die Menschenrechtsverletzungen der israelischen Regierung zu kritisieren. Wieso machst Du das?
Es ist ja nun keine entartete These, dass genau diese Politik fatale Folgen hat fuer die Palestinaenser, sondern das ist einfach mal Realitaet.
Wenn Du daran Zweifel hast, zieh doch ein paar Monate in den Gazastreifen und erleb das Eingesperrt sein selbst mal, oder in ein Dorf im Westjordanland und erlebe selbst was es heisst radikale Siedler in unmittelbarer Umgenung zu haben, oder verbringe ein paar Wochen mit Palestinaensischen Familien in Ost-Jerusalem die mit staendiger Ungewissheit leben muessen und nicht wissen, wann ihr Haus entweder abgerissen oder von Siedlern uebernommen wird.
Wieso kuemmert Dich das so herzlich wenig?
Was denn, frage ich mich hier, haben die Deutschen dann also gelernt? Dass aus diesem oder jenem ideologischen Grund die Verachtung von Menschenrechten gerechtfertigt ist oder dass die Menschenrechtsverachtung durch andere unstertuetzt werden kann? Dass man einem, der es wagt kontrovers zu argumentieren, beschimpfen kann, wie es nur geht? Gratuliere!
Gerade Du als Deutscher (nehme ich jetzt mal an) solltest doch die Mechnrechts-Charta verteidigen, wann und wo es nur geht. Danach sieht mir das hier nicht aus.
Die Menschenrechts-Charta kann man nur verteidigen, wenn man sie als verteidigunsgwert erachtet. Leute wie Schlamassel wissen doch um der Härten, denen Israel die Palästinenser und auch sein eigenes Staatsvolk unterwirft. Dann banalisieren sie aber diese Härten oder feiern sie sogar ab bzw. suchen den Grund dafür in den Unterdrückten. Diesen Leuten selbst ist mit der Realität nicht beizukommen.
Und warum soll man sich denn nun wieder auf dieses “als Deutscher” einlassen? Als Deutscher kann sich Schlamassel nur für irgend etwas verantwortlich fühlen, wenn er sich dem Kollektiv “Deutsche” zugehörig fühlt. Und selbst wenn sich Schlamassel dann dieser Argumentationsweise anschließen würde, dann hieße das doch nicht, dass er, weil sich zugehörig fühlend zu “den” Deutschen, den gleichen Schluss zieht, wie du von ihm erwartest. Schlamassel sagt halt, dass die Lehre aus Auschwitz für ihn nicht die Achtung der Menschenrechte ist, sondern, dass es vielmehr gilt, das jüdische Kollektiv zu schützen. Und da Leute wie er glauben zu wissen, was gut für “die” Juden ist, landen sie dann halt auch dabei, jegliche Kritik am Vorgehen der israelischen Politik als antisemitisch zu brandmarken, inklusive der jüdischen und auch israelischen Kritiker. Getrennt davon, dass die nichtjüdischen Apologeten in der Denunzierung jüdischer Kritiker als Antisemiten ihren eigenen Rassismus gegenüber jenen Kritikern offenbaren, handeln sie auch ein wenig wie die alten Stalinisten: Kritik am “Vaterland” gibts nicht, solange sich das “Vaterland” nicht selbst kritisiert. Es wird kritiklos zur Fahne gestanden und noch jede Sauerei des Lieblingsstaates geleugnet oder gerechtfertigt. In diesem Sinne hatte Posener schon recht, wenn er Leuten wie Heni eine gewisse Art des “Stalinismus” vorwirft.
Ich arbeite mich ja auch ein wenig an Dr. Clemens Heni ab. Umso dankbarer bin ich jetzt, dass ich auf Ihre empathische Post verlinken konnte (http://von-den-einzigwahren-freunden-israels.blogspot.com/2010/11/neues-vom-meisterdenker-clemens-heni-3.html). Ich neige ja dazu, ihn und Seinegleichen nicht ganz ernst zu nehmen, bin mir jedoch in dieser Haltung nicht sicher. Was meinen Sie, hat solch ein intellektueller Hanswurst im Meinungskampf und Kampf um Israel wirklich Gewicht?
Ich denke schon, dass man Leute wie Heni ernst nehmen muss. Denn auch sie prägen letztendlich nicht nur das Bild Israels in den Köpfen der Menschen. Und dies auf zwei Arten. Erstens, indem sie Israel mit “den” Israelis und dann sogar mit “den” Juden gleichsetzen; zweitens, indem sie die Politik des Staates umdichten und politisch rechtfertigen. Den Apologeten selbst ist dabei nicht beizukommen. Die wissen ganz genau, was Israel da an den Palästinensern ausübt. Aber durch ihre vorsätzliche Falschdarstellung und Verdrehung der Realität (siehe dafür vor allem Tarach oder Feuerherdt) versuchen sie natürlich andere für ihren Standpunkt zu gewinnen. Darum ist es egal, ob der Einzelne Gewicht hat. Die Gesamtschau ist wichtig und deswegen ist es genauso wichtig jeden einzelnen dieser Apologeten auseinander zu nehmen.
Volle Zustimmung.
Wobei ich persönlich Clemens Heni für leicht zu durchschauen halte, er ist einfach zu leidenschaftlich bei der Sache. Ich denke, der glaubt das tatsächlich alles.
Feuerherdt hingegen (bis vor Kurzem wusste ich nicht, dass er hinter Lizas Welt steckt) halte ich für wesentlich raffinierter. Jedenfalls sind die “Pro-Israel”-Blogs untereinander sehr gut vernetzt : ich setze z.B. ein posting bei _einem_ Blog ab und *zack* erscheint mein nickname samt Email-Adresse auf allen in der blog-roll befindlichen blogs.
Daher finde ich es wichtig, die Propaganda, die in diesem Netzwerk strategiemäßig betrieben wird, aufzudecken.
Ich war daher sehr erfreut, als ich gestern erstmals auf dein blog gestossen bin.